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LUTHERRING

WORMS

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Der Neubau am Lutherring ersetzt ein bestehendes viergeschossiges Wohnhaus aus der Nachkriegszeit. Zusammen mit dem an der Ecke Wilhelm-Leuschner-Ring gelegenen Baukörper sowie der sich in das Blockinnere erstreckenden „Afa-Passage“ soll ein Ensemble geschaffen werden, das den durchmischten Charakter des Quartiers von Wohnen, Arbeiten und Einzelhandel vereint. In dieser Konfiguration stellt das neue Gebäude ein in vielen Punkten vermittelndes Element dar.Der vortretende viergeschossige Gebäudeteil schließt die Straßenflucht und setzt die Typologie repräsentativer Solitäre entlang des Lutherrings fort. Der für die Region typische rote Sandstein der Fassade entspricht der prominenten Adresse und korrespondiert durch seine feine Gliederung mit klassizistischen Gebäuden der Nachbarschaft. Schmale Profilbänder fassen die sich verschneidenden Baukörper horizontal zusammen. Der zurückspringende fünfgeschossige Bauteil greift mit seiner Flucht das großmaßstäbliche Volumen des in den frühen 80er-Jahren erbauten Gebäudes zur Rechten auf und  unterstreicht diesen Bezug durch die flächige und schlichte Fassade. Ein über fünf Meter breiter Zwischenraum nimmt die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage auf. Durch die in das Blockinnere führende Kolonnade an der Südwestseite werden die kommerziellen Flächen im Erdgeschoss zu einem Teil der „Afa-Passage“ und verbinden diese direkt mit dem Lutherring. Der Materialwechsel der darüber aufsteigenden Fassade von Naturstein zu weißem Putz gliedert den langgestreckten Baukörper und nimmt hierdurch die Maßstäblichkeit der gewachsenen Stadtstruktur auf.

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